Nundenn… Ob sowas hilft, den Verkauf von Vista anzukurbeln? Gerade Seinfeld ist als Macnutzer bekannt, wieso gerade er für Microsoft wirbt, ist mir noch nicht ganz klar…
Überall liest man Artikel über den neuen Browser von Google. Chrome bestimmt quasi die Blogosphäre. Und da will ich mich nicht quer stellen.
Da ich eigentlich kein Windows nutze, hatte ich auch ziemlich wenig Interesse daran, was Google da auf den Markt geworfen hat. Dennoch hab ich mir den Browser in einer XP-VM installiert und mal angesehen.
Zuerst: Die Installation war erstaunlich fix. Auch fand ich es beruhigend, dass ich nicht gefragt wurde, ob ich die Lesezeichen vom IE übernehmen will, nein, Google fragt nach dem Firefox.
Da isser, der neue Browser. Ich muss sagen, das Äußerliche ist erfrischend anders, geradezu ansprechend.
Zu den inneren Werten kann ich sagen, dass er tatsächlich etwas schneller erschien, als der Firefox. Aber bei meiner Internetanbindung ist das kein so großer Unterschied. Schön fand ich auch dass jedes Tab einen eigenen Prozess bekommt. Wenn jetzt mal wieder eine Seite hängt, stürzt nicht der Browser ab, sondern das Tab. Auch kann man die Tabs so im Prozessmanager killen.
Das alles spricht ja eigentlich für den Browser. Allerdings hagelte es auch in den Tagen seit der Veröffentlichung der Beta Kritik an der Datenpolitik von Google, die AGB und der Endbenutzer-Lizenzvertrag beinhalten mehrere ziemlich kritische Formulierungen, der Browser telefoniert nach hause (kann aber abgeschaltet werden), hat Sicherheitslücken und ist mit einer einmaligen Nummer versehen, die es erleichtert, ein Benutzerprofil anzulegen (weswegen Google ja schon seit langem in der Kritik steht).
Fakt ist, dass sich Chrome auch innerhalb von Sekunden deinstallieren lässt, was mich doch etwas verblüffte. Für den Normalbenutzer ist Chrome wahrscheinlich gar keine so schlechte Idee, da er einfach zu bedienen ist und eigentlich ohne Fehler alles korrekt anzeigt. Ich werde allerdings beim Firefox bleiben, da ich damit erstens vollkommen zufrieden bin und ich zweitens Datensammler nicht so gern mag.
Das Magazin “wiso” vom ZDF hat nach eigenen Aussagen 56.000 Email-Adressen und die dazu gehörenden Passwörter auf einem frei zugänglichen, chinesischen Server gefunden. Die Daten stammen laut ZDF zumindest teilweise aus einer Bewerberdatenbank von Price-Waterhouse-Coopers. Da nähere Umstände zu dem Vorfall erst in der Sendung vom 8. September ausgestrahlt werden, wurde an die betroffenen Mailadressen eine Warnung geschickt.
Da viele Nutzer das gleiche Passwort für viele Anwendungen im Internet nutzen, wird befürchtet, dass die erbeuteten Daten zum Betrug und Diebstahl (Internetkonten) genutzt werden könnten.
Es wird generell empfohlen, im Internet verschiedene Passwörter zu nutzen, da das Risiko des Missbrauchs und des Datendiebstahls immer vorhanden ist.
Die A-Capella-Band “basta” aus Köln wird am 9. September in Braunschweig bei Kultur im Zelt auftreten. Inzwischen ist die Band für ihre meist komischen Stücke ohne Instrumente bekannt, hat jährlich eine eigene Fernsehsendereihe im WDR und einen inzwischen recht hohen Bekanntheitsgrad erlangt.
Hier ein Video mit zwei Liedern aus der Reihe “…und basta!”
Weitere Konzerte, Radiosendungen und TV-Auftritte sind im Tourplan der Band zu finden. Meiner Meinung nach lohnt sich ein Konzertbesuch auf jeden Fall!
Fast jeder bekommt täglich per Mail unerwünschte Werbenachrichten, Spam genannt. Meistens wird diese Werbung schon vom Mailprogramm oder gleich vom Provider in einen separaten Ordner geleitet, um den Nutzer zu verschonen.
Richard Clayton von der Usiversität von Cambridge hat durch eine Studie herausgefunden, womit die Häufigkeit von Spammails zusammenhängt.
Da die Spammer die Mailadressen oft erraten (maschinell), wird nach der Dictionary-Methode vorgegangen. Es gibt also eine Liste mit populären Namen und Wörtern, diese Wörter werden dann mit der Endung eines Anbieters kombiniert, dann wird geprüft, ob die Adresse existent ist. Dies geschieht entweder durch eine Abfrage beim Anbieter, oder durch das Versenden einer Testmail.
Hierdurch wird verständlich, wieso Mailadressen mit bestimmten Anfangsbuchstaben häufiger betroffen sind, als andere: Bestimmte Buchstaben werden besonders oft benutzt und/oder stehen an Wortanfängen. Mailadressen mit diesen Anfangsbuchstaben sind mit hoher Wahrscheinlichkeit stark durch Spammer belastet.
Andere Buchstaben wiederum sind im Sprachgebrauch eher selten zu finden, hier ist die Spamwahrscheinlichkeit geringer.
So sind Adressen mit den Anfangsbuchstaben A, M, S, P und R besonders betroffen, das U steht, obwohl es eher selten genutzt wird, auch ganz oben auf der Rangliste.
Buchstaben wie Q oder Z sind in der Regel nur gering von Spam befallen.
YouTube - eine der meistgenutzten Videoplattformen im Internet. Dort sammeln sich private Videos neben Aufzeichnungen aus dem Fernsehen und aktuellen Filmen und Musikstücken. Dass das hochladen und ansehen Urheberrechtlich geschützter Inhalte auf YouTube nicht legal ist, sollte inzwischen bekannt sein, so versuchte auch die Musik- und die Filmindustrie bereits, gegen den nicht versiegenden Strom hochgeladener Stücke anzukämpfen und anzuklagen.
Inzwischen ist man größtenteils schlauer. Wie die Berliner Zeitung berichtete, hat Google, Eigentümer von YouTube, ein Werbeprogramm ins Leben gerufen, mit dem die Rechteinhaber und Google an den Inhalten Geld verdienen können. Die Technik heißt Video-ID, die Rechteinhaber speisen ihre Daten ein, das System sucht nach den Inhalten auf Youtube. Wird ein Copyrightverstoß festgestellt, hat der Rechteinhaber die Wahl, ob das Video entfernt wird, oder ob Werbung auf der Seite geschaltet wird, die das Video anzeigt.
Bislang haben sich gerade mal 10% der Firmen gegen die Werbeform entschieden, allerdings werden erst auf 3% der Seiten Werbeeinblendungen angezeigt.
Kaum zu glauben, aber wahr: Das Dorf Loitsche, die Heimat von Bill und Tom Kaulitz, verkauft das Buswartehäuschen, das direkt vor der Haustür der Zwillinge stand. Das Häuschen steht zersägt in Einzelteilen seit Donnerstag bei Ebay zum Verkauf.
Die Wände sind überall bemalt mit Sprüchen der Fans, die allerdings bisher eher zurückhaltend boten, so sind auf die meisten Teile bis jetzt keine Gebote abgegeben worden.
Der Grund, warum das Häuschen überhaupt zum Verkauf steht ist folgender: Randalierer demolierten das Häuschen, jetzt will die Gemeinde aus dem Erlös der Aktion ein neues Wartehäuschen kaufen.
Laut SPON ist das Dorf auch recht froh, das total bemalte Häuschen los zu werden, da es nicht mehr wirklich schön aussah, mit seinen Schriftzügen und Graffitis. Auf der Angebotsseite steht: “Viele Fans haben es hier besucht und haben ihre Graffitis, Bilder und Texte darauf verewigt, sehr zum Leidwesen der Gemeinde”
Dann wird wohl ein ganz neuer Trend gesetzt worden sein, Poster sind alt, ab sofort werden Holzbretter an die Zimmerwände der Fans genagelt…
Der Datenantifa gelang ein großer Schlag gegen das internationale rechtsradikale Musiknetzwerk Blood & Honour, sie beschlagnahmte sämtliche Datenbanken und Foren auf dem Server des Netzwerkes und stellt diese Daten nun öffentlich zum Download bereit.
Der Stellungnahme der Antifa ist zu entnehmen, dass Daten von fast 32.000 Nutzern beschlagnahmt wurden und sich nun im Besitz der Antifaschisten und der Medien befinden. In den Unterlagen sollen sich auch viele konkrete Hinweise zu Straftaten befinden.
Vor Gericht werden diese Daten allerdings vermutlich nutzlos sein, da sie erstens auf illegalem Wege beschafft wurden und zweitens von der Antifa manipuliert worden sein könnten.
Die Frage ist hier mal wieder: Wie weit darf man im Kampf gegen Rechts gehen und ist es vertretbar, dass Leute, die sich gegen Überwachung und Datenspeicherung stellen, solche Methoden anwenden?
Am 11. Oktober finden zeitgleich in vielen Haupstädten Demonstrationen gegen den Überwachungswahn statt. Gerade auch hier in Deutschland ist diese Thematik in Anbetracht der Vorratsdatenspeicherung aktueller denn je.
Der Aktionstag steht unter dem Motto Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn.
Die Großdemo in Berlin wird die Großdemo vom FoeBuD e.V. unterstützt und mitorganisiert, dort kann auch Propagandamaterial heruntergeladen werden, auch Flyer, Aufkleber und Plakate können dort bestellt werden.
Auch in Deutschland werden sie gern gesehen, haben einen Platz in der Programmauswahl eines jeden Technikfreaks mit Effektbedürfnissen: Die Mythbusters.
Jetzt waren Jamie Hyneman und Adam Savage auf der Hausmesse von Nvidia, der Nvision, wo sie die Bühnenshow spektakulär zum Ausklang brachten.
Sehr viel war vom Programm der Nvision nicht zu lesen auf den größeren Nachrichtenportalen wie z.B. hier, aber die Show der Mythbusters muss tatsächlich gut für Stimmung gesorgt haben, darüber wurde nämlich recht viel berichtet…
Adam und Jamie zeigten den Unterschied zwischen CPU und GPU anhand zweier Modelle auf. Das erste, der Roboter Leonardo, der die CPU darstellte, konnte mithilfe einer Paintball-Pistole einen wunderschönen Smiley zaubern.
Das zweite Modell, ein riesiger Aufbau mit zwei Presslufttanks, stellte die GPU und ihre massiv parallele Verarbeitung von Rechenvorgängen dar. Dieses Gerät, bestückt mit vielen kleinen Rohren, konnte innerhalb von 80 Milisekunden eine (zugegebenermaßen stark verpixelte) Kopie der Mona Lisa zeichnen.
Zwar stammte der Aufbau dieser Anlage nicht von den Mythbusters, nach deren Aussage wurde sie aber von ihnen Entworfen.